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FASHION FOR HUMANITY
Wir sind stolz auf das Erreichte Zwischenziel.
BAHAR kann als Pionier in der Textilproduktion in Afghanistan auf eine stolze Entwicklung zurückblicken. BAHAR produziert das erste legale Exportgut aus der Textilproduktion.
BAHAR ist MADE BY WOMEN IN AFGHANISTAN. Die Substanz von BAHAR sind die lokalen Ressourcen und die totale Identifikation unserer Mitarbeitenden. Die Menschen sind das Potential unserer Geschichte und die Identität von BAHAR.
Konsequent verzichten wir in unserem Betrieb auf Elektrizität, die durch Dieselgeneratoren produziert werden müsste. Wir setzen auf etablierte handbetriebene Nähmaschinen. Unsere Taschen werden nicht geschweisst und auch nicht geklebt.
Qualität definieren wir über eine optimale Entwicklung alten Wissens und standardisierter Technologien. Bereits wenige Monate nach dem dramatischen Umbruch in Afghanistan, der nach 23 Jahren Krieg und Zerstörung erste Anzeichen von Frieden aufflackern liess, gelingt es BAHAR sämtliche Maschinen, die Fäden, Bänder, Schnallen und Stoffe auf dem BASAR in Kabul zu beziehen. Das Kunstleder für die Taschen stammt derzeit noch aus Deutschland. Wir arbeiten mit unseren Partner aber bereits intensiv am Aufbau einer einfachen Produktion zur umweltschonenden Färbung von Textilien.
Die soziale Nachhaltigkeit unserer Produkte und Visionen verfolgen wir kompromisslos! BAHAR steht aber auch für ökologische Nachhaltigkeit. Für die Logistik arbeiten wir mit der offiziellen afghanischen Post zusammen, die sehr effizient und zuverlässig auch kleine Mengen von Kabul nach Europa transportieren kann.
Was sind konkret die Pfeiler sozialer Nachhaltigkeit?
- Teilzeitarbeit: Es wird nur vormittags gearbeitet, so dass für das BAHAR-Team genügend Freiraum für die in Afghanistan übliche Grossfamilie und zusätzliche Weiterbildungsmassnahmen bleibt.
- Keine Heimarbeit: Unsere MitarbeiterInnen treffen sich in unserem Betrieb nicht nur zur Arbeit, sondern auch zum sozialen Austausch über die Familienbande hinweg.
- Löhne: Unsere Fixlöhne orientieren sich an der lokalen Kaufkraft. Mit dem Lohn soll jede Mitarbeiterinnen im BAHAR-Team in der Lage sein, eine durchschnittlich 15-köpfige Familie zu ernähren und die Ausbildung der Kinder zu bezahlen. Die fixe Entlöhnung im BAHAR-Team entspricht bei Teilzeitarbeit dem Verdienst eines höheren afghanischen Beamten. Über den Fixlohn hinaus partizipieren die Mitglieder des BAHAR-Teams als Eigentümer der bahargroup Afghanistan am Erfolg ihrer Firma.
- Verträge: Der Rahmen der Arbeitsverhältnisse ist in schriftlichen Verträgen festgehalten. Die Verträge werden vierteljährlich neu ausgehandelt.
- Soziale Absicherung: Die derzeitige völlige Abwesenheit von sozialen Sicherungssystemen hat Christian Gerig und Manuel Kliese als Organe der bahargroup GmbH zur Einrichtung des BAHAR-Sozialfonds in Kabul bewegt, um allfällige Kosten durch Krankheit oder Unfall der Mitarbeiterinnen im BAHAR-Team decken zu können.
- Interkultureller Dialog: Das grösste Potential einer Gesellschaft sind die lokalen Ressourcen. Diese wollen wir systematisch erschliessen. Traditionen sind Teil des Potentials und werden von allen Beteiligten geachtet.
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